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Philosophen im Zeitverlauf dargestellt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeittafel_zur_Philosophiegeschichte


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Unternehmensphilosophie

Der Wert des Menschen:
"Viele glauben, dass Einkommensunterschiede auch Unterschiede im Leistungsvermögen spiegeln. Aber je mehr wir über die Formbarkeit des menschlichen Gehirns von der frühesten Kindheit an lernen, desto deutlicher wird, dass Status und Klassenzugehörigkeit meist nicht die Folge, sondern die Ursache für unterschiedliches Leistungsvermögen sind."http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-der-wert-des-menschen,1472602,16846906.html

Fridzo Muller Guter Artikel, der einmal mehr die Ergebnisse meiner BA bestätigt. Hier noch ein Beitrag dazu wie die Politik (in diesem Fall Frau von der Leyen) soziales Gift versprüht: http://www.nachdenkseiten.de/?p=14141 Jonas Drechsel 1. Was sind denn die Ergebnisse deiner Bachelorarbeit?
2. Bei so ner schönen Grundsatzphilosphischen Frage bitte nicht gleich wieder Politik(er)-Bashing starten und damit die Schuld von sich weisen - DIE kriegens halt nich hin.

Fridzo Muller 1. Verkürzt:
- Soziale Ungleichheit ist hauptsächlich durch die soziale Herkunft bestimmt.
- Bildung der schlechter Gestellten ist das bedeutenste Mittel soziale Ungleichheit zu verringern.
- Soziale Ungleichheit ist von den Bessergestellten gewollt, da sie sich sonst nicht abheben würden.
- Einfluss- und Machtpotential liegt bei den Bessergestellten, weshalb sich nicht viel ändern wird.
- Auf individueller Ebene ist die gefühlte Ungleichheit entscheidend --> Fast allen Menschen in der "westlichen Welt" geht es gut, also liegt es an jedem Einzelnen sich nicht an den sozial Bessergestellten zu orientieren und unglücklich mit der eigenen Stellung zu sein. Wer sich an den sozial schlechter Gestellten orientiert wird schnell glücklich sein mit seiner eigenen Stellung. Wer dann noch den schlechter Gestellten zu einer Besserstellung verhilft wird wesentlich glücklicher sein, als der der nur nach eigener Besserstellung strebt.

2. Das sollte kein Politik(er)-Bashing sein, sondern ein Beispiel, wie verfestigt die Annahme ist, dass soziale Ungleichheit leistungsbezogen ist und jeder der eine niedrigere soziale Stellung hat daran selbst schuld ist.

Fridzo Muller Hier noch eine gute Grafik: Einkommenszuwächse in den USA zwischen 1980 und 2010 verschiedener Gruppen...
Zuwächse der
- reichsten 0,01 %: +502 %
- reichsten 0,1 %: +301 %
- reichsten 0,5 %: +190 %
- reichsten 1 %: +154 %
- der unteren 90 %: -4,5 %
Quelle: http://rwer.wordpress.com/2012/08/13/the-average-income-of-the-bottom-90-percent-fell-13-5-percent/

Das schaut in Deutschland nicht viel besser aus. Interessant ist auch die Tatsache, dass es immer mehr Reiche und Arme gibt und die Mitte schrumpft --> steigende soziale Ungleichheit mit ihren negativen Folgen für die Gesellschaft.

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"Selbst in der Schule weiß man das Denken der Kinder nicht besser anzuregen, als sie dazu aufzufordern, Partei zu ergreifen, pro oder contra. Man legt ihnen ein Zitat eines großen Autors vor und fragt: „Seid ihr einverstanden oder nicht? Entwickelt eure Argumente.“ … Und es wäre so einfach, ihnen zu sagen: „Denkt über diesen Text nach und formuliert die Überlegungen, die euch dazu einfallen."

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Gegenblende zur Diskussion über die Selbstbemitleidung der Progrssiven, die ich mit Jonas Drechsel vorgestern geführt habe...

http://ad-sinistram.blogspot.de/2012/10/die-politische-okonomie-des.html

Jonas Drechsel 1. Wie bist du denn auf diesen Artikel/Blog aufmerksam geworden?
2. Ok, selbstbemitleiden tun sich wohl alle, haha
3. Aber wenn sich die Konservativen gar so arg schwer tun & ganz traurig sind, muss wohl doch einiges richtig laufen & wir alle können wieder ein Stück weit Stolz auf uns sein, hm?

Fridzo Muller 1. Zufall alias Nachdenkseiten
2. scheint wohl so zu sein
3. einiges richtig laufen - jawohl! Stolz sein kann man schon, aber der sollte zu weiterem Ansporn führen und nicht zu Stillstand...

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Userkommentar Nr. 3 zum Artikel http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-01/westerwelle-mali-unterstuetzung "Krieg ist falsch

Ich verstehe nicht, warum Westerwelle für die Zurückhaltung kritisiert wird.

Die Deutsche Bevölkerung hat kein Interesse an Krieg, auch nicht an einem "Kampfeinsatz" oder anderen Verschleierungen. Westerwelle setzt sich dafür ein, wagt die Balance, während Vertreter von SPD und Grüne(!) für eine Beteiligung sind?

Haben wir nicht endlich begriffen, dass militärische Gewalt immer und immer wieder zu nur noch mehr Leid führt? Verbrecher gehören verhaftet, nicht bombardiert."

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Würde sich diese Erkenntnis durchsetzen, das wäre doch mal ein gigantischer Fortschritt:
"Das komplexe Verhandlungsspiel der nächtelangen EU-Krisensitzungen präzise abzusehen, ist nahezu unmöglich. Ökonomen können in dieser Situation eigentlich keine konkreten Zahlen mehr prognostizieren. Sie sollten daher lediglich Szenarien beschreiben: Wenn ein Schuldenschnitt kommt, bleibt Griechenland in der Währungsunion. Mit einer umfassenden Bankenunion überlebt der Euro."
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/grexit-oekonomen-fehler

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http://www.woz.ch/1248/slavoj-zizek/lasst-doch-die-reichen-reich-sein

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https://soundcloud.com/#rosaluxstiftung/ingo-st-tzle-2012-was-ist-geld

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